Was man uns oft fragt

Was ist eine Bürgerstiftung?

Bürgerstiftungen gibt es in ganz Deutschland. Sie sind aktive Partner des Gemeinwesens - als unabhängige, autonom handelnde, gemeinnützige Initiativen von Bürgern einer Stadt, eines Landkreises oder einer Kommune. Sie engagieren sich vor Ort nachhaltig und dauerhaft für das Gemeinwesen. Eine Bürgerstiftung ist wirtschaftlich und politisch unabhängig sowie konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden. Politische Gremien und Verwaltungsspitzen dürfen keinen bestimmenden Einfluss auf Entscheidungen nehmen.


"Die zehn Merkmale einer Bürgerstiftung" vom Bundesverband Deutscher Stiftungen

Ich finde die Bürgerstiftung Berlin gut, weil sie Solidarität und Einsatz für Andere in unserer Stadt in vorbildlicher Weise vorlebt.

Warum Stiftung und nicht Verein?

Das nachhaltige und dauerhafte Engagement für das Allgemeinwohl zeichnet die Arbeit von Stiftungen aus. Vereine dagegen verfügen lediglich über ein Jahresbudget und können nur kurzfristig planen und investieren. Eine Stiftung ist auf Langfristigkeit angelegt und damit unabhängig von der wirtschaftlichen Situation und dem jährlichen Spendenaufkommen. Ihre Gründung setzt ein Stiftungskapital von mindestens 50.000 Euro voraus. Dieses Kapital ist der Grundstamm einer Stiftung und muss erhalten bleiben. Lediglich die Kapitalerträge stehen für Projekte und Förderungen zur Verfügung.

Wie kann ich mitmachen?

Jeder ist eingeladen, sich mit Zeit, Geld oder Sachspenden bei der Arbeit der Stiftung einzubringen – ohne Formalitäten und jederzeit. Eine Stiftung hat keine Mitglieder, sondern Förderer. Sie können Förderer der Bürgerstiftung Berlin werden, indem Sie uns einen von Ihnen festgelegten Betrag spenden oder stiften

Wofür gibt die Bürgerstiftung Berlin Geld aus?

Die Bürgerstiftung Berlin ist eine operativ arbeitende Stiftung. Sie entwickelt und koordiniert ihre Projekte selbst. Die Bürgerstiftung Berlin ist im Gegensatz zur Treuhandstiftung August Joest keine Förderstiftung. Die der Stiftung zur Verfügung stehenden Mittel aus Stammkapitalerträgen und Spenden werden in die einzelnen Projekte im Kinder- und Jugendbildungsbereich investiert. Ein Teil der Einnahmen fließt in die Unterhaltung der Geschäftsstelle sowie die Gehälter der hauptamtlichen Mitarbeiter. Der jährliche Geschäftsbericht gibt der Öffentlichkeit Rechenschaft über die Verwendung aller Mittel.

Wer entscheidet über neue Projekte?

Die Entscheidung über die Umsetzung neuer Projekte fällt in letzter Instanz der Vorstand. Die Arbeit der Bürgerstiftung Berlin zeichnet sich jedoch durch Partizipation aus. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich in den Gremien der Stiftung engagieren und dort Ideen einbringen. Fachleute, Förderer und Mitglieder des Vorstands prüfen Projektinhalte und -ziele und wägen die Chancen und Herausforderungen einer Umsetzung ab.