Tomatenparade

Was wir tun

Bei dem Projekt Tomatenparade lernen Kinder Samen und Setzlinge verschiedener Tomatenpflanzen zu pflegen. Erstmals wurden 2011 die Tomatensorten den Schulen des Projektes „Kleebergs Kräutergärten für Berliner Schulen“ zur Verfügung gestellt. Der Berliner Hobbygärtner Hartmut Buchwald, ein ehemaliger Schering-Mitarbeiter und Unterstützer im Projekt „Zauberhafte Physik“ der Bürgerstiftung Berlin, züchtet die Tomaten in seinem privaten Gewächshaus und stellt die Pflanzen dann dem Projekt zur Verfügung.

Hartmut Buchwald züchtet über 200 verschiedene Tomaten in seinem Garten. Die Kinder lieben es, eigene Tomaten zu ernten und zu essen.
Berlin Schulgärten sind mit bunten Tomaten ausgestattet, um die sich die Schüler kümmern.
Gelb, Rot, Grün. 
Ein wahres Farbenspiel!
Birne, Kirsche oder Ananas.
Hauptsache Tomate!

Warum das nötig ist

Im Gemüsegarten der Heinrich-von-Stephan-Schule pflanzen Kinder eifrig Tomaten: rote, grüne, gelbe, orange oder bunt gesprenkelte Tomaten in allen Formen und Größen. Eine Sorte wird bis zu einem halben Kilo schwer und trägt den schönen Namen „Schwarzer Prinz“, eine andere - zierlichere - Gattung heißt „Anastasia“.  „Der Umgang mit der Natur ist doch eine wichtige Kindheitserfahrung. Mich erinnert das immer an Bullerbü. Aber hier in Berlin überfordert diese Naturnähe auch viele Kinder“, erklärt Ute Kleidt. Die Mutter einer Zehntklässlerin an der Heinrich-von-Stephan-Schule kümmert sich seit einigen Jahren als Freiwillige der Bürgerstiftung Berlin nahezu täglich mit Schülern um die vielen Tomatenpflanzen. Das heißt jäten, gießen, verwelkte Blätter abzupfen und schließlich auch ernten und verwerten. Wenn es manchen Kindern zu viel wird, wenn sie nicht verstehen, was sie da machen mit den Pflanzen und der Erde und den Beeten – dann gibt es auch schon mal eine kleine Tomatenschlacht, um Dampf abzulassen. „Wichtig ist doch am Ende, dass die Kinder nicht nur von der Natur lernen, sondern eben auch, Verantwortung für etwas zu übernehmen. Wenn die Pflanzen nicht gegossen und gepflegt werden, gehen sie ein – diese Erfahrung, dass der persönliche Einsatz wichtig ist, um Dinge gelingen zu lassen, fehlt den Kindern heute oft“, so Ute Kleidt. Die „Aufklärungsarbeit“ oder „heimelige Erfahrung“, wie sie es nennt, ist ein Bildungsbaustein, den Kinder mit der kleinen Tomatenparade mit nach Hause nehmen können.

Die Früchte sind bunt und lecker: Ehrenamtlicher züchtet Tomatensorten.
Kinder sollen ein Gefühl dafür entwickeln, wie wichtig und schwierig, aber auch interessant die Erzeugung von Nahrungsmitteln ist. Dabei sollen sie die Vielfalt wie Farben, Formen und Geschmack von Tomaten durch eigene Anzucht kennenlernen.

Was wir bewirken

Das Projekt „Tomatenparade“ schafft es, die – gerade im städtischen Bereich unverzichtbare – praktische Naturerfahrung mit der Vermittlung der immensen Bedeutung von Artenvielfalt zu verbinden. Die Kinder lernen die verschiedenen Tomatenvariationen kennen und können die Unterschiede im Aussehen und Geschmack selbst entdecken. Die Tomate wird als Sammelbegriff für verschiedene Typen wahrgenommen, die alle einzigartig sind und einen eigenen Wert haben. Durch eine ausführliche Darstellung und Dokumentation aller Vorgänge in einem „Tomatenheft“, das für jedes Kind angelegt wird, und die praktische Erfahrung des Wertes der eigenen Lieblingstomate als spezielle Art wird für die Kinder das komplexe Thema Biodiversität greifbar.

Was Ihre Spende bewirkt

40 Spenden

Für 100 € kann eine Schule mit einem Tomatengarten ausgestattet werden.

Spenden

Spendenkonto:

Weberbank, BLZ 101 201 00,
Konto Nr. 61 56 98 30 05
IBAN: DE68 1012 0100 6156 9830 05,
BIC: WELADED1WBB
! Anmelden

Was Sie tun können

Sie möchten uns durch eine Spende unterstützen? Spenden Sie online oder geben Sie Tomatenparade als Verwendungszweck Ihrer Überweisung an. Die Bürgerstiftung Berlin sucht weitere Partner.
Hier können Sie sich die Liste mit den 102 verschiedenen Tomatensorten herunterladen.

Ansprechpartner: Michael Merkel

Unterstützer des Projektes